Donnerstag, 30. März 2017

Rezension: Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes

Titel: "Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes"
Autor: Salvatore Basile
Seitenzahl: 348
Verlag: blanvalet
Gebundenes Buch, 19,99€
Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank nochmal dafür.

Klappentext:
Ein junger Mann, der vergessen hat, was es heißt, geliebt zu werden.
Eine junge Frau, die einen Pakt mit dem Schicksal geschlossen hat - gemeinsam überwinden sie alle Hindernisse und holen sich die Hoffnung zurück.

Inhalt:
Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreißigjährige Michele von der Außenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengeblieben Gegenstände, die er im täglich ein und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart, denn Gegenstände verraten einen nicht, und sie brechen auch keine Versprechen. Doch dann begegnet ihm Elena, die seinen Alltag wie ein Wirbelwind auf den Kopf stellt und ihn aus der selbst gewählten Einsamkeit reißt. Als er kurz darauf sein altes Tagebuch wiederfindet, das seine Mutter mitgenommen hat, als sie vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, gibt dies den Anstoß für eine wundersame Reise quer durch Italien, die alles verändern wird...

Cover:
Ich finde das Cover sehr schön und es passt auch gut zum Buch aber so richtig besonders finde ich es nicht.

Meine Meinung:
Ich fand leider, dass sich das Buch bis zum siebten Kapitel (S.84) ziemlich gezogen hat und bis dahin fand ich es auch sehr langweilig, aber dann kam die Geschichte ins laufen, Elena hatte Michele überzeugt seine Reise zu starten und Urlaub zu beantragen. Im laufe der Geschichte lern Michele sehr viele total verschiedene Menschen kennen und trifft jemanden wieder. Jede Person die er getroffen hat hatte seine eigene wunderbare wenn auch teils traurige Geschichte. Ich fand das die Geschichten der Personen alle sehr gut ausgearbeitet waren und mit viel mühe verbunden waren, nur leider fand ich persönlich das drunherum recht langweilig und an einigen Stellen ziemlich eintönig, es ist immer wieder mal etwa passiert womit ich nicht unbedingt gerechnet hätte aber überrascht hat es mich dann eher nicht. Außerdem fand ich das hin und her zwischen Elena und Michele irgendwann nurnoch langweilig, sie denkt immer das sie ihn so sehr liebt und er denkt das gleiche aber sagen tun sie es sich nie und bei jeder Kleinigkeit waren sie direkt weiter verletzt und wütend aber ein Kapitel später war wieder Friede Freude Eierkuchen, das finde ich hätte der Autor etwas besser machen können. Die beiden hatten auch schöne Gespräche zum Beispiel über die Farben aber das war dann im Verhältnis zu dem hin und her leider viel zu wenig. In dem Buch ist hin und wieder etwas zu viel auf einmal passiert, weshalb ich leider ein oder zwei mal ein wenig den Überblick verloren habe, aber alles in allem war es ein schönes Buch hinter dem eine schöne Idee steckt aus der man aber etwas mehr hätte machen können.

Lieblingszitat:
"Das Leben war keine Haushaltsbilanz, die nur der Vernunft unterworfen war, sondern ein unaufhörlicher Fluss von Ereignissen, für die es oft keine Erklärung gab,..."
~ Michele S.339

Bewertung:
3/5🌟

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